Reflexe bei Ihrem Kind selbst integrieren? Lassen Sie lieber die Finger davon!

Reflexe bei Ihrem Kind selbst integrieren? Lassen Sie lieber die Finger davon!

Die frühkindlichen Reflexe sind unwillkürliche Bewegungsmuster, die bereits im Mutterleib und in den ersten Lebensmonaten aktiv sind. Unwillkürlich, weil sie nicht bewusst gesteuert werden können: sie passieren einfach! 

Sie spielen eine entscheidende Rolle in der motorischen, sensorischen, emotionalen und mentalen Entwicklung eines Kindes. Frühkindliche Reflexe sind also Schätze!

Doch was passiert, wenn diese Reflexe nicht vollständig integriert werden und als sogenannte Restreflexe bestehen bleiben? Hier erfahren Sie, wie frühkindliche Reflexe die Entwicklung fördern und welche Auswirkungen Restreflexe auf das schulische Lernen haben können.

 

Was sind frühkindliche Reflexe?

Frühkindliche Reflexe sind unwillkürliche Bewegungsmuster, die von Geburt an vorhanden sind und die neurologische Entwicklung eines Kindes unterstützen. Sie helfen dabei, das Nervensystem des Babys zu formen und es auf komplexere Bewegungen und Verhaltensweisen vorzubereiten. Zu den bekanntesten frühkindlichen Reflexen gehören der Moro-Reflex (Schreckreflex), der Greifreflex und der Suchreflex. Diese Reflexe sind nicht willentlich steuerbar und werden in der Regel nach den ersten Lebensmonaten integriert, wenn das Gehirn reift und sich feinere Bewegungsabläufe entwickeln. Bleiben die Reflexe jedoch bestehen, kann dies auf neurologische Entwicklungsverzögerungen hindeuten.

 

Was passiert, wenn ein Reflex aktiviert wird?

Frühkindliche Reflexe sind dafür gedacht, zu einem bestimmten Zeitpunkt in der kindlichen Entwicklung integriert – d.h. „abgeschaltet“ zu werden, damit das Gehirn neue Fähigkeiten erlernen kann.

Kind mit Moro ReflexeWird jedoch ein nicht integrierter Reflex versehentlich aktiviert, beispielsweise durch bestimmte Bewegungen oder Stress, kann dies das Kind in seiner Bewegungskoordination oder Aufmerksamkeit stören.

Ein aktivierter Moro-Reflex kann beispielsweise dazu führen, dass das Kind plötzlich zusammenzuckt, sich unruhig fühlt oder Schwierigkeiten hat, sich zu konzentrieren. Wenn diese Reflexe nicht richtig integriert sind, können auch langfristige Auswirkungen wie Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten oder motorische Probleme auftreten.

 

Deswegen gehören frühkindliche Reflexe in die Hände von Experten

Reflexe integrieren durch Aurore CamardDas Arbeiten mit frühkindlichen Reflexen ist ein komplexes Feld, das ein tiefes Verständnis der neurologischen Entwicklung eines Kindes erfordert. Hier kommen speziell ausgebildete Reflexintegrationstrainer ins Spiel.

Ein Onlinekurs oder Laienratgeber, der Eltern dazu ermutigt, ohne ausreichendes Wissen in die Reflexe ihres Kindes einzugreifen, kann mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Die Gefahr besteht darin, dass bestimmte Übungen oder Maßnahmen die Reflexe ungewollt verstärken oder die Entwicklung des Kindes negativ beeinflussen könnten.

Daher lassen Sie als Laien lieber die Finger von Onlinekursen!

 

Was Sie tun können

Anstatt auf unsichere Onlinekurse zu setzen, können Eltern viel Gutes tun, indem sie ihr Kind in seiner natürlichen Entwicklung unterstützen. Beobachten Sie Ihr Kind genau: Wie bewegt es sich, wie reagiert es auf bestimmte Reize, und gibt es Anzeichen dafür, dass Reflexe noch aktiv sind?

Darüber hinaus ist es wichtig, dass Kinder so viel Zeit wie möglich in der Natur oder auf Spielplätzen verbringen. Freie Bewegung, ob beim Klettern, Krabbeln oder Laufen, unterstützt die natürliche Reflexintegration.

 

Holen Sie professionelle Hilfe – so früh wie möglich

Sollten Sie den Verdacht haben, dass die Reflexe Ihres Kindes nicht richtig integriert sind, ist der Besuch bei einem spezialisierten Reflexintegrationstrainer die beste und erste Wahl. Diese Experten können gezielte Übungen und Techniken anwenden, um die frühkindlichen Reflexe sanft und professionell zu testen und zu integrieren, ohne das Risiko ungewollter Nebenwirkungen.

Sie haben Fragen? Reservieren Sie jetzt bequem online Ihr kostenloses Beratungsgespräch bei mir.

 

Fazit

Insgesamt sollten Sie die Finger von Onlinekursen lassen, wenn es um frühkindliche Reflexe Integration geht. Diese Kurse sind ideal, um Ihr Kind aus einem anderen Blickwinkel betrachten und so mehr Verständnis für sein Verhalten aufbringen. Mehr aber auch nicht!

Das sensible Thema gehört in die Hände von Experten, die das nötige Fachwissen und die erforderliche Erfahrung mitbringen, um die neurologische und dadurch kognitive, emotionale, metale Entwicklung eines Kindes optimal zu fördern.

 

Frühkindliche Reflexe sind in aller Munde. Aber was ist das genau?

Frühkindliche Reflexe sind in aller Munde. Aber was ist das genau?

Die frühkindlichen Reflexe sind unwillkürliche Bewegungsmuster, die bereits im Mutterleib und in den ersten Lebensmonaten aktiv sind. Unwillkürlich, weil sie nicht bewusst gesteuert werden können: sie passieren einfach! 

Sie spielen eine entscheidende Rolle in der motorischen, sensorischen, emotionalen und mentalen Entwicklung eines Kindes. Frühkindliche Reflexe sind also Schätze!

Doch was passiert, wenn diese Reflexe nicht vollständig integriert werden und als sogenannte Restreflexe bestehen bleiben? Hier erfahren Sie, wie frühkindliche Reflexe die Entwicklung fördern und welche Auswirkungen Restreflexe auf das schulische Lernen haben können.

 

1. Frühkindliche Reflexe fördern die Entwicklung

Von Geburt an sind Reflexe wie der Saug- und Suchreflex, der Greifreflex oder der Moro-Reflex aktiv. Sie unterstützen die Überlebensfähigkeit des Neugeborenen und bereiten das Gehirn auf komplexere Aufgaben vor – das Leben eben.

Konkreter erklärt: sie erlauben den Muskelaufbau, das Aufrecht-Stehen und Gehen, die Zusammenarbeit von Augen, Händen und Beinen, die Unterscheidung von rechts/links, oben/unten, vorne/hinten. Mit dem Zurechtfinden im Raum und mit seinem Körper fühlt sich das Kind sicher und kann auf weitere Erkundungstour gehen: So lernt er noch mehr seine Welt kennen!

Jeder dieser Reflexe ist also darauf ausgelegt, die frühkindliche Entwicklung zu fördern, indem er bestimmte neuronale Netzwerke im Gehirn aktiviert und so die motorischen Fähigkeiten, das Gleichgewicht und die sensorische Wahrnehmung schult.

Beispielsweise hilft der asymmetrische tonische Nackenreflex (ATNR) bei der Entdeckung von Rechts und Links und die Koordination zwischen Augen und Händen, was später für das Schreiben und Lesen wichtig wird.

Der Moro-Reflex, um ein zweiter Reflex zu erwähnen, der bei einer plötzlichen Veränderung der Lage oder Geräuschen ausgelöst wird, unterstützt die Reifung des Gleichgewichts, der Körperhaltung und unsere Stressbewältigung (ja: Es fängt sehr früh an!).

Sobald das Kind sich motorisch und neurologisch weiterentwickelt hat, werden diese Reflexe allmählich durch andere Reflexe bzw. willentliche Bewegungen ersetzt. Der Integrationsprozess dieser Reflexe ist also entscheidend für eine gesunde Entwicklung. So können wir z.B. bei einem Schreck mit einem Zucken und nicht mehr mit einer Ganzkörperanspannung reagieren – das spart wiederum unserem Körper viel Energie ein!

 

2. Auswirkungen von Restreflexen auf das schulische Lernen

Wenn frühkindliche Reflexe nicht vollständig integriert wurden, können sie als Restreflexe bestehen bleiben. Diese Restreflexe stören häufig die natürlichen Bewegungsabläufe und können zu erheblichen Schwierigkeiten im schulischen Alltag führen. Eltern von Kindern mit schulischen Problemen sollten folgende Aspekte im Blick haben:

 

2.1. Konzentrationsprobleme und Unruhe

Schüler sitzt unkonzentriert in der SchuleRestreflexe wie der Moro-Reflex oder der Spinal-Galant-Reflex können das Nervensystem des Kindes in einem Zustand erhöhter Alarmbereitschaft halten. Dies führt oft zu Reizbarkeit, Unruhe und einer niedrigen Konzentrationsspanne. Kinder haben Schwierigkeiten, sich auf eine Aufgabe zu fokussieren und werden schnell abgelenkt. Sie bewegen sich sehr viel am Schreibtisch und werden oft als “Zappelphilipp” von ihrer Lehrkraft abgestempelt.

 

Schüler mit Scwierigkeiten beim Schreiben2.2. Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben

Der persistierende ATNR kann die Augen-Hand-Koordination beeinträchtigen, was es den Kindern schwer macht, Linien beim Schreiben zu verfolgen oder beim Lesen nicht ständig die Zeile zu verlieren. Zudem können die Bewegungen unkontrolliert wirken, was die Schrift unleserlich macht. Beim Kopfdrehen können unkontrollierte Bewegungen von Arm und Beim passieren und z.B. die Flasche oder die Federschachtel vom Nachbar fallen lassen. Oft werden die Kinder als “ungeschickt” abgestempelt.

 

2.3. Probleme mit der Körperhaltung

Schüler sitzt mit gekreuzten BeinenEin nicht integrierter Tonischer Labyrinthreflex (TLR) kann die Haltung beeinträchtigen. Das Kind kann Schwierigkeiten haben, längere Zeit gerade zu sitzen, was besonders im Unterricht hinderlich ist. Beim Betrachten der Schultafel in die Ferne spannen sich Rücken und Arme an – beim Schreiben am Heft kommt der Rundrücken zum Vorschein. Dies ist nicht nur eine unruhige Sitzhaltung, sondern kostet auch viel Energie – für nichts! Ein Hinweis kann auch das Rollen der Füße rund um die Sesselbeine oder mit Beinen auf der Sitzfläche- so holen sich Kinder mehr Stabilität beim Sitzen.

 

Schüler gestresst bei den Hausaufgaben2.4. Übermäßige Ängstlichkeit und Stressanfälligkeit

Kinder mit Restreflexen, insbesondere dem Moro-Reflex, reagieren oft überempfindlich auf äußere Reize wie Lärm oder plötzliche Veränderungen. Dies führt zu erhöhter Stressanfälligkeit, Energielosigkeit, Rückzug, Sich-Nichts-Trauen-Gefühl, was die Lernmotivation zusätzlich erschwert.

 

2.5. Mangelnde Bewegungskoordination

Kind stolpert beim Sport wegen schlechte KoordinationRestreflexe wie der Spinal-Galant-Reflex, Asymetrischer Tonischer Nackenreflex (ATNR), Symetrischer Tonischer Nackenreflex(STNR), der Tonischer Labyrinthreflex (TLR) können zu Koordinationsproblemen führen. Dies äußert sich in unbeholfenen Bewegungen, Schwierigkeiten beim Sport oder beim Erlernen neuer motorischer Fertigkeiten, Herausforderung beim Ballspielen. Selbst Alltagsaktivitäten wie das Binden der Schnürsenkel oder Fahrradfahren können zur Herausforderung werden.

 

2.6. Schlechte Schriftbild

Schüler mit schlechter StifthaltungBleiben bestimmte Reflexe, wie der Greifreflex, länger aktiv, kann dies die Feinmotorik einschränken und zu einer unnatürlichen Stifthaltung führen. Verkrampfte Finger, Arme und Schulter, schlechte Schriftbild, allgemeine Ermüdung sind die Folge. Dadurch wird das Schriftbild ungleichmäßig und unschön.

 

3. Raus aus dem Reflex – Rein in die Leichtigkeit

Ja: Es gibt Wege daraus! Auch wenn das natürliche Zeitfenster zur Integration dieser Reflexe in der Entwicklung vorbei ist, können sie dennoch (bis ins Erwachsenenalter) nachgeholt werden. Durch spezielle Bewegungen und Spiele lassen sich diese Reflexe gezielt integrieren, was zu einer entspannten Körpersteuerung führt.

Das Ergebnis ist nicht nur ein leichteres, flüssigeres Schreiben und Lesen, sondern auch eine Verbesserung in Bereichen wie Rechnen und Koordination – ein Weg zu mehr Leichtigkeit im Schulalltag und eine Verbesserung des Selbstbildes!

 

Fazit

Frühkindliche Reflexe sind essenziell für eine gesunde Entwicklung, sollten jedoch bis zum Schulalter integriert sein. Wenn Restreflexe bestehen bleiben, können sie das schulische Lernen erheblich beeinträchtigen.

Beobachten Sie die motorischen und sensorischen Fähigkeiten Ihres Kindes selber genau – und verlassen Sie sich nicht nur die kinderärztliche Untersuchung. Denn diese reicht nicht aus! Ziehen Sie bei Verdacht auf Restreflexe einen Reflexintegrationstrainer hinzu. Eine frühzeitige Unterstützung kann Ihrem Kind helfen, diese Herausforderungen zu bewältigen und seinen Schulalltag mit mehr Leichtigkeit zu erleben. Melden Sie sich bei mir zu einem kostenlosen Beratungsgespräch.

 

Eingewöhnung im Kindergarten? Schulwechsel? So unterstützen Sie Ihr Kind

Eingewöhnung im Kindergarten? Schulwechsel? So unterstützen Sie Ihr Kind

Die Eingewöhnung im Kindergarten, ein Schulwechsel oder Wechsel in eine neue Klasse ist ein spannender, aber auch herausfordernder Moment für Kinder. Neue Kinder, neue Betreuer, neue Mitschüler, andere Lehrer und vielleicht auch neue Fächer können Unsicherheit auslösen. Als Eltern können Sie jedoch viel dazu beitragen, dass Ihr Kind den Übergang gut meistert. Hier sind acht einfache Schritte, die Ihrem Kind helfen, sich in der neuen Klasse schneller wohlzufühlen – inklusive einiger unterstützender Methoden wie Kinesiologie, Mentaltraining, Bachblüten und ätherische Öle.

 

1. Sprechen Sie offen über Sorgen und Erwartungen

Schüler spricht über seine Sorgen mit seiner MutterBevor die Schule wieder losgeht, sollten Sie sich Zeit nehmen, um mit Ihrem Kind über seine Gefühle zu sprechen. Fragen Sie, was es an der neuen Klasse spannend oder vielleicht auch beängstigend findet. Hören Sie aufmerksam zu und zeigen Sie Verständnis für Ängste. So merkt Ihr Kind, dass es nicht allein mit seinen Sorgen ist.

Hier helfen einfache Mentaltraining-Techniken wie positives Visualisieren, Ängste abzubauen und Selbstvertrauen aufzubauen. Affirmationen wie „Ich schaffe den Start in die neue Klasse“ können einige Tage vor dem Schulstart mehrfach täglich gesprochen und gedacht werden. Für die Schulzeit schreiben Sie es als Anker auf einen Zettel, den Sie im Federpennal platzieren.

 

2. Bereiten Sie gemeinsam alles vor

Schüler bereitet seine Schultasche mit seiner Mutter vorEin geordneter Start kann viel Sicherheit geben. Gehen Sie gemeinsam die Schulmaterialien durch, packen Sie die Schultasche und richten Sie die Kleidung für den ersten Schultag her. So fühlt sich Ihr Kind gut vorbereitet und hat weniger Stress am Morgen.
Unterstützen Sie diesen Prozess mit ätherischen Ölen wie Lavendel oder Zitrone, die beruhigend und erfrischend wirken können.

 

3. Besuchen Sie Schule bzw. Kindergarten im Voraus

Schüler besucht die neue Schule mit seiner MutterWenn möglich, besuchen Sie die Schule oder das Schulgebäude vor dem ersten Schultag, besonders wenn es eine neue Schule ist. Ein Spaziergang durch das Gebäude, das Entdecken des Klassenzimmers oder der Pausenplätze kann Ihrem Kind helfen, sich mit der Umgebung vertraut zu machen und ein Gefühl der Sicherheit zu entwickeln.
Nutzen Sie Kinesiologie-Techniken, um Stresspunkte zu erkennen und abzubauen, die möglicherweise durch die neue Umgebung verursacht werden. Halten Sie dazu die 2 Punkte mittig zwischen Haaransatz und Augenbrauen und atmen Sie tief ein und aus dabei. Dazu visualisieren Sie mit Ihrem Kind den ersten Tag, Schritt für Schritt.

 

4. Ermutigen Sie Ihr Kind, neue Freundschaften zu schließen

Kinder schließsen freundschaft in der SchuleNeue Freunde zu finden, kann anfangs schwer sein. Ermutigen Sie Ihr Kind, auf andere zuzugehen und offen zu sein. Sie könnten auch überlegen, ob es sinnvoll ist, eine kleine Verabredung mit einem neuen Klassenkameraden zu organisieren, um den sozialen Einstieg zu erleichtern.

Bachblütenessenzen wie “Holly” können dabei helfen, das Herz zu öffnen und die Kommunikation zu erleichtern.

 

5. Bleiben Sie positiv und motivierend

Vater spricht und unterstützt sein KindIhre eigene Einstellung hat großen Einfluss auf Ihr Kind. Wenn Sie den Schulwechsel als etwas Positives darstellen und Ihrem Kind Mut machen, wird es selbst auch optimistischer an die neue Situation herangehen. Betonen Sie die Chancen, die eine neue Klasse bietet – zum Beispiel neue Freundschaften und spannende Fächer.

Mentaltraining-Techniken wie positive Affirmationen können Ihnen und Ihrem Kind helfen, eine optimistische Haltung zu bewahren. Zum Beispiel „Ich bin bereit, Neues zu erfahren und lernen“.

 

6. Schaffen Sie feste Routinen trotz Schulwechsel

Einschlafroutine mit Kind beim Buch vorlesenFeste Routinen geben Kindern Stabilität, besonders in Zeiten des Umbruchs. Ein geregelter Tagesablauf mit festen Zeiten für Hausaufgaben, Freizeit und Schlaf hilft Ihrem Kind, sich besser zu organisieren und sich an den neuen Schulalltag zu gewöhnen.
Kinesiologie kann dabei unterstützen, die richtige Balance zwischen Aktivität und Erholung zu finden, indem es hilft, körperliche und emotionale Blockaden zu lösen.

 

6. Schaffen Sie feste Routinen

Einschlafroutine mit Kind beim Buch vorlesenFeste Routinen geben Kindern Stabilität, besonders in Zeiten des Umbruchs. Ein geregelter Tagesablauf mit festen Zeiten für Hausaufgaben, Freizeit und Schlaf hilft Ihrem Kind, sich besser zu organisieren und sich an den neuen Schulalltag zu gewöhnen.
Kinesiologie kann dabei unterstützen, die richtige Balance zwischen Aktivität und Erholung zu finden, indem es hilft, körperliche und emotionale Blockaden zu lösen.

 

7. Zeigen Sie Interesse am Schulalltag

Mutter zeigt Interesse am Schullalltag ihres KindesFragen Sie Ihr Kind nach der Schule, wie der Tag  war, was es besonders schön erlebt hat, wobei er gelacht hat, was das Merkwürdigste am Tag war. Zeigen Sie echtes Interesse an den Geschichten aus der neuen Klasse. Dadurch fühlt sich Ihr Kind unterstützt und verstanden, und es merkt, dass seine Erfahrungen wichtig sind.

Unterstützen Sie Ihr Kind mit ätherischen Ölen wie Lavendel, Ylang-Ylang oder Bergamotte. Sie die beruhigend und angstlösend und schaffen so eine entspannte Gesprächsatmosphäre.

 

8. Geduld haben und Verständnis zeigen

Mutter und Kind geduldig bei den HausaufgabenManche Kinder gewöhnen sich schneller an eine neue Klasse, andere brauchen etwas mehr Zeit. Zeigen Sie Geduld und machen Sie deutlich, dass es normal ist, wenn nicht alles sofort reibungslos verläuft. Unterstützen Sie Ihr Kind, indem Sie ihm Mut zusprechen und es bei kleinen Rückschlägen nicht unter Druck setzen.

Auch Sie hatten ihre Höhen und Tiefen in Ihrer Schulzeit. Sie wissen aus eigener Erfahrung, dass jede Hürde eine Chance zum Wachsen ist. Erzählen Sie Ihrem Kind Ihre eigene Geschichte! Es fühlt sich dadurch verstanden, gestärkt und geborgen.

Bachblüten wie “Gentian” können dabei helfen, Rückschläge leichter zu überwinden und die Zuversicht zu stärken.

 

Fazit

Der Start in eine neue Klasse ist für Kinder ein großer Schritt. Mit ein wenig Vorbereitung und Unterstützung von Ihrer Seite kann dieser Übergang jedoch wesentlich einfacher gestaltet werden.

Indem Sie Ihr Kind ermutigen, Verständnis zeigen und eine positive Einstellung fördern, und zusätzlich unterstützende Methoden wie Kinesiologie, Mentaltraining, Bachblüten und ätherische Öle nutzen, helfen Sie ihm, die neue Klasse mit Zuversicht und Freude zu beginnen. Melden Sie sich gerne dazu zu einem kostenlosen Beratungsgespräch bei mir.

 

Schulnoten und Schulzeugnis mit Ihrem Kind besprechen – Ein Leitfaden in 6 Schritten

Schulnoten und Schulzeugnis mit Ihrem Kind besprechen – Ein Leitfaden in 6 Schritten

Früher oder später betrifft es jeden Elternteil: Das unvermeidliche Gespräch mit Ihrem Kind nach Übergabe seiner Schulnoten bzw. Zeugnis. Dabei ist es egal, ob die Noten gut oder weniger gut sind: Eure Reaktion, die Wörter, die Ihr dabei verwendet, sind entscheidend für die Motivation – oder eben Demotivation Ihres Schulkindes bei der nächsten Lernphase! Wenn Sie sich an folgenden 6 wirksamen Tipps halten, kann in der Beziehung zu Ihrem Kind nichts schief gehen. Zusammengefasst: Ihr Kind ist mehr als seine Noten!

 

1. Nehmen Sie sich am Zeugnis-Tag Zeit

Mutter und Tochter sitzen am Sofa und sprechenEin Schulzeugnis-Gespräch sollte keine Hauruck-Aktion sein. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um alle Aspekte zu besprechen. Ein kurzes „Es schaut nicht gut aus“ oder „Alles super“ reicht nicht aus. Denn es geht bei einer Benotung um mehr als nur eine kognitive Ziffer. Oft sind Emotionen, Angst und vielleicht Scham dahinten verborgen – und diese werden definitiv nicht zwischen Tür und Angel verschwinden! Nehmen Sie sich also die Zeit und wählen Sie einen ruhigen Ort. Sorgen Sie für eine geborgene Atmosphäre – ohne lauschende Geschwisterkinder. Diese Zeit ist gut investiert: Denn je mehr Sie Ihr Kind verstehen, desto besser können Sie es unterstützen.

Führen Sie das Gespräch erst, wenn Ihr Kind auch bereit ist, darüber zu reden. Wie erwähnt können Emotionen stark sein Verhalten beeinflussen. Lassen Sie Ihr Kind ankommen, mit seinen Gefühlen klarer werden. Vereinbaren Sie eine spätere Zeit für das Gespräch und halten Sie sich daran.

 

2. Fragen Sie als allererstes Ihr Kind, wie es sich fühlt

Dieser Moment wird genauso von vielen Schülern gefürchtet: Sie können Angst haben, ihren Eltern schlechte Schulnoten zu präsentieren. Ersparen Sie Ihrem Kind diese Sorgen, indem Sie ihm schon am Vortrag zu diesem gemütlichen Gespräch einladen.

Machen Sie ihm klar, dass Sie vor allem über sein Empfinden und seine Gefühle zu sprechen mögen. Indem Sie seine Gefühlwelt in dem Vordergrund stellen, wird er sich angenommen fühlen – der beste Türöffner bei Kindern und Jugendliche.

 

Eisbrecher-Fragen können sein:

  • Ich habe dich lieb – egal, was im Zeugnis steht. Wollen wir es uns gemeinsam ansehen?
  • Ich sehe, dass es dir unangenehm ist, über deine Noten zu sprechen.
  • Ich sehe, dass deine Note dich traurig/wütend/… macht.
  • Wie geht es dir mit dieser Note? Wie fühlst du dich bei diesem Zeugnis?

 

Spenden Sie beim Gespräch Trost.

Mutter tröstet Tochter am SofaIst Ihr Kind frustriert, traurig, wütend, enttäuscht, nehmen Sie es in den Arm – eine Empfehlung nicht nur meinerseits als Familiencoach und Entwicklungsbegleiterin, sondern auch von Schulpsychologen. So spüren Sie den sicheren Hafen, die Geborgenheit. Sie spüren, dass sie sich mit Sorgen und Nöten jederzeit an Sie wenden können.

 

Bauen Sie auch Positives im Gespräch ein

Fragen Sie auch nach den positiven Eindrücken nach!

  • Welches Fach hat dir am meisten Spaß gemacht?
  • Was ist das Coolste, was du gelernt hast?
  • Welche Lehrkraft findest du besonders nett?
  • Worauf bist du besonders stolz?
  • Hast du Vorschläge, wie der Unterricht für dich interessanter gestaltet werden könnte?
  • Magst du mit deiner Lehrkraft über diese Vorschläge sprechen?

 

3. Ihr Kind ist nicht seine Schul-Noten

Ganz wichtig bei der Gesprächsführung: Machen Sie sich ganz bewusst, dass Ihr Kind nicht seine Note ist! Noten sind nur eine punktuelle Leistungsbewertung einer Lehrkraft an einem bestimmten Tag zu einem bestimmten Thema. Es zeigt lediglich auf, wie gut es an diesem Tag mit dem Lernumfeld ausgekommen ist.

Es bedeutet nicht, dass Ihr Kind schlecht, dumm, unbegabt, lausig wie ein Esel, faul oder unfähig zu lernen sei! [Glauben Sie mir: Ich höre in meiner Praxis als Lerncoach so einiges!] Lassen Sie ab heute solche Bezeichnungen sein – in Sprache und Gedanken! Bitte sagen Sie sich stattdessen mehrfach mit lauter Stimme, bevor Sie in das Gespräch gehen: „Mein Kind ist wertvoll und würdig – egal welche Note er mitnimmt“.

SchulzeugnisJa: Noten sind unabdingbar – so ist unser Schulsystem. Und ja: Noten werden viel zu früh in der Schullaufbahn verteilt – so ist unser Schulsystem. Wir Eltern wiederum sollten uns in solchen (angespannten) Situationen klar machen, dass auch Schüler*innen mit schlechten Noten später ihren Weg gehen. Und beruflich sehr erfolgreich sein können.

 

4. Keine Vergleiche bitte

„Warum kannst du nicht so sein wie Max? Er hat immer Top-Noten!“ Stop! Jedes Kind ist ein Individuum und hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Der Vergleich mit anderen – auch mit dem eigenen Geschwisterkinder – kann zu einem ernsthaften Selbstwertgefühlproblem führen!

Glauben Sie mir: Kein Kind schreibt gerne und von sich aus schlechte Noten. Schon im Klassenzimmer während der Zeugnisverteilung wurde es Ihrem Kind bestimmt lau im Magenbereich. Erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit: Wie ging es Ihnen in der Klassengemeinschaft? Nützen Sie Ihre Erfahrung und schützen Ihr Kind davor!

 

5. Konstruktive Kritik statt Vorwürfe – und zwar gemeinsam

Bitte kein “Ich-habe-es-doch-gesagt”-Tadel. Wenn die Noten nicht so sind, wie Sie es sich gewünscht haben, ist es verständlich, dass Sie enttäuscht sind. Aber bitte vermeide solche Aussagen. Ihr Kind braucht jetzt dringend Ihre Unterstützung und keine Vorwürfe. Es ist für Ihr Kind großartig, wenn Sie sich für die Schule und sein Lernen interessieren. Aber die “Ich-weiß-es-besser”-Einstellung kann kontraproduktiv sein. Anstatt alles besser zu wissen, hören Sie Ihrem Kind zu: Fragen nach seinen Perspektiven und Ideen.

Stellen Sie ihm konkrete Fragen. Kinder wissen es intuitiv – nur keiner fragt danach! Denn Schüler werden sehr rasch – schon in der ersten Klasse – so konditioniert auf das Funktionieren, auf das im Lehrplantempo bleiben. Es wird nicht mehr nach dem „Wie lernst du am besten gefragt“ – Hauptsache Lernplan und Leistung!

Was würden Sie sagen, wenn morgen Ihr Chef z.B. Ihren Schreibtisch, Ihre Arbeitszeiten oder Ihre Arbeitsutensilien so umstellt, dass es für ihn passt – aber Ihre Produktivität leiden lässt? Ich sehe Sie schon den Kopf schütteln – genauso geht es Schülern innerlich!

Mutter und Kind suchen nach Lösung für die SchuleErmutigen Sie Ihr Kind, mit Ihnen nach Verbesserungsvorschlägen zu suchen. Es liegt nicht immer an dem Lernstoff selbst, sondern sehr oft an den Lernumständen. Hinterfragen Sie also konkret seine Lernumgebung. Hier eine Liste von Punkten, die Sie ansprechen können:

  • Wie gut schläfst du in der Schulzeit?
    Wie wohl fühlst du dich in der Klasse / mit dem Lehrer?
  • Kannst du in der Schule die Tafel gut sehen / dem Lehrer gut hören?
  • Willst du lieber zuerst entspannen/spielen/raus gehen/reden, bevor du mit dem Hausübungen/Lernen beginnst?
  • Willst du deine Hausübungen woanders erledigen?
    Brauchst du meine Anwesenheit bei deinen Hausübungen?
  • Willst du selbst entscheiden, was du zuerst erledigst?
    Willst du lieber mehrere kleineren Lernphasen einplanen?
  • Willst du lustige Lerntechniken lernen (Mindmap, Loci, ABC usw.)
  • Brauchst du Unterstützung z.B. durch deine Tante, Nachbarin oder vielleicht Lerncoaching?

 

6. Ihr Kind – Sein Leben und seine Entwicklung

Schüler steht vor dem Spiegel„Mit diesen schlechten Noten wird nie was aus dir werden, Kind!“ Das hat ein berühmter Physiker und bahnbrechender Wissenschaftler von seinen damaligen Lehrern gehört – es kam sogar zum Schulabbruch. Wissen Sie, um wen es sich dabei handelt? Um keiner weniger als Albert Einstein! Die Bespiele sind zahlreich.

Ja, wir alle wollen, dass unsere Kinder ihr Bestes geben. Aber es ist wichtig, realistische Erwartungen zu haben. Setzen Sie Ihr Kind nicht unter Druck, unrealistische Ziele zu erreichen. Gemeinsam können Sie realistische Ziele setzen, die sowohl herausfordernd als auch erreichbar sind. Das schafft ein gesundes Umfeld für Wachstum und Entwicklung.

Ihr Kind ist in Ordnung. Immer und bei jeder schulischen Beurteilung! Noten sind nur ein Teil des Werdegangs Ihres Kindes. Das Zeugnis zeigt bestimmt auch, dass Ihr Kind in anderen Bereichen wie sozialen Kompetenzen oder fachübergreifenden Fertigkeiten glänzt. Solche verborgenen Talente zählen in der Schulnote leider nicht mit – dafür sind sie im späteren Berufsleben wohl entscheidend!

Fördern Sie Ihr Kind in diesen Bereichen. Denn viel zu oft zwingen wir die Kinder in ihren schwächeren Fächern mehr zu üben. Das führt zu Lernfrust und allgemeine Demotivation. Lassen Sie Ihr Kind in seinen Interessen aufblühen und sie werden rasch staunen, wie die Motivation von allein kommt – auch für die unbeliebten Schulfächer!

 

Fazit

Das Schulzeugnis-Gespräch kann eine Gelegenheit sein, gemeinsam an Zielen zu arbeiten und die individuellen Stärken jedes Kindes zu fördern. Lassen Sie das Beste aus dieser Erfahrung machen und das Gespräch mit einer entspannten Einstellung angehen. Wenn Sie diesen Leitfaden folgen, wird das Gespräch nicht nur produktiv, sondern auch positiv für Sie und Ihr Kind verlaufen.

Denken Sie daran, dass jede Familie ihre eigene Dynamik hat, und es gibt keine universelle A-Plus-Lösung. Gehen Sie also mit einer offenen Einstellung, Respekt und Liebe in das Gespräch hinein, und ihr werdet gemeinsam erfolgreich und stärker sein – Sie und Ihr Kind! Versuchen Sie, sich ein wenig in die Situation Ihres Kindes hineinzuversetzen: Dosieren Sie das Gespräch, wie es Ihnen am besten vorkommt. Sie kennen Ihr Kind am besten!

Und falls dies Ihnen heute nicht gelingen soll: Zögern Sie nicht und lassen Sie sich von Lernexperten unterstützen! Ein bis zwei Gespräche mit einem neutralen Lern- oder Familiencoach kann Wunder wirken. Ersparen Sie sich – und Ihrem Kind – eine angespannte Familiensituation über das nächste Semester – sogar über seine komplette restliche Schullaufbahn.

Reservieren Sie gleich hier online Ihr kostenloses Kennenlerngespräch. Wir finden gemeinsam heraus, welche Unterstützung Ihr Kind wirklich braucht – ganz ohne Druck, aber mit jeder Menge Expertise!

 

Schulstart leicht gemacht: 9 Tipps, die den Übergang erleichtern

Schulstart leicht gemacht: 9 Tipps, die den Übergang erleichtern

Der Schulstart ist immer eine aufregende Zeit – für Kinder genauso wie für Eltern. Nach den Ferien wieder in den Schulalltag zu finden, kann manchmal herausfordernd sein. Doch mit ein paar einfachen Tipps können Sie Ihrem Kind helfen, gut vorbereitet und motiviert ins neue Schuljahr zu starten. In diesem Blogbeitrag gebe ich Ihnen neun praktische erprobte Tipps an die Hand, wie der Schulstart mühelos gelingt.

1. Ausreichend und gut schlafen

Kind schläftGerade nach langen Ferien ist es schwierig, frühzeitig wieder in einen regelmäßigen Schlafrhythmus zu kommen. Passen Sie deswegen innerhalb der letzten Woche vor dem Schulstart die Zu-Bett-Gehen-Zeit Schritt für Schritt an! Fangen Sie schon 2 Wochen vor Schulstart in 15 Minuten Schritten an.

Volksschüler benötigen zwischen 9 und 11 Stunden.Nachtschlaf. Jugendliche 8 bis 10 Stunden.

Ein festes Einschlafritual (Z.B. mit Lesezeit, Kuschel-Rede-Zeit, ätherisches Lavendelöl im Diffusor bzw. als Fußmassage) kann den Kleinsten helfen, abends schneller zur Ruhe zu kommen.

Falls Ihr Kind nachts immer wieder aufwacht, ist dies laut Traditionellen Chinesischen Medizin ein Zeichen eines energetischen Ungleichgewichts sein. Hier begleite ich Ihnen mit der Kinesiologie, die sogenannte “innere Uhr” Ihres Kindes auf den tatsächlichen Rhythmus anzupassen. Reservieren Sie gleich online ein kostenloses unverbindliches Kennenlerngespräch.

 

2. Regelmäßig essen

Kinder frühstpckenMit dem Schulstart wird auch von heute auf morgen die Essgewohnheit verändert. Essen wird nur noch zu bestimmte Zeiten möglich – ade Kühlschrank 24/7.

Dass Ihr Kind nur so gut in der Schule folgen kann und lernen kann, wie sein Gehirn genährt wird, ist glasklar. Also starten Sie den Tag mit einem gesunden Frühstück, das aus Vollkornprodukten, Obst und Proteinen besteht.

Eine Pausenjause sollte Ihrem Kind durch den Vormittag helfen. Denn spätestens nach der 2. Stunde Unterricht sinkt seine Konzentrationsfähigkeit. Unser Gehirn ist nämlich der Glukose-Verbraucher Nummer Eins im Körper!

Vermeiden Sie jedoch zuckerreiche Snacks und Aufstriche da sie nur kurz Energie liefern und danach zu einem brutalen Leistungsabfall führen können. Bei Süßigkeiten kommt es auf die Menge an. Nichts spricht dagegen, nur in Maßen und in Kombination mit Gemüse, Früchten, Nüssen und Vollkornprodukten.

Mit dem Schulstart verändert sich auch der Tagesrhythmus: weniger Bewegung, feste Stundenpläne, mehr geistige Anstrengung. Jetzt braucht das Gehirn besondere Unterstützung. Achten Sie auf Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Zink, Vitamin-B-Komplex und Selen – sie fördern Konzentration, Stressresistenz und Lernfähigkeit. Brain Food im Speiseplan einzubauen ist kinderleicht!

 

3. Wasser trinken

Kind trinkt wasserAuch ausreichend Flüssigkeit ist wichtig – am besten Wasser oder ungesüßte Tees. Dieser Tipp überrascht Sie? Sie denken vielleicht “so einfach kann es sein?” Ja!

Denn wussten Sie, dass unser Gehirn aus 90% Wasser besteht? Fast so viel wie Gurken oder Wassermelonen!

Wasser hilft dem Gehirn, die Informationen über die Nervenbahnen innerhalb vom Gehirn und im gesamten Körper zu leiten. Regelmäßiges Trinken beugt also Aufmerksamkeitstiefs vor und sichert beste Leistung. Also packen Sie jeden Morgen Ihr Kind eine Wasserflasche mit.

 

4. Lerntyp entsprechend lernen

Kind liest am BodenJedes Kind lernt anders. Manche Kinder brauchen visuelle Reize, um sich Inhalte einzuprägen, während andere durch Zuhören besser verstehen. Es gibt auch Kinder, die am besten durch Bewegung lernen. Und auch das emotionale und soziale Lernkind, das eine positive Umgebung und Austausch dringend braucht.

Erkennen Sie den Lerntyp Ihres Kindes, um es gezielt unterstützen zu können. Wenn Ihr Kind ein visueller Lerner ist, könnten Bilder und Farben helfen. Auditive Lerner profitieren von Vorlesen oder Erklärungen, während kinästhetische Lerner durch praktisches Ausprobieren lernen. Soziale Emotionaler brauchen eine geborgene Umgebung (auch in der Schule) und viel Austausch. Dies zu wissen, kann den Lernprozess erheblich erleichtern. Bestimmen Sie es doch gleich: mit meinem kostenlosen Lerntyp-Selbsttest.

 

5. Den Lernmodus wieder aktivieren

Beine beim TreppensteigenNach den Ferien fällt es vielen Kindern schwer, sich wieder in den Lernmodus zu versetzen. Beginnen Sie frühzeitig, das Lernen langsam und Schritt für Schritt wieder in den Alltag zu integrieren. Kurze, spielerische Lerneinheiten helfen, sich wieder an das schulische Arbeiten zu gewöhnen.

Auch das gemeinsame Wiederholen von bereits Gelerntem im Alltag kann den Übergang erleichtern. Z.B. gemeinsam einkaufen gehen, Preise vergleichen, mitzählen lassen. Oder lesen Sie sich gemeinsam vor. Größere Kinder können z.B. die Fläche der Wand zum Ausmalen ausrechnen usw.

 

6. Lernzeiten gemeinsam vereinbaren

Kind steht vor Uhren an der WandRoutine gibt Sicherheit. Legen Sie gemeinsam feste Lernzeiten fest, damit Ihr Kind weiß, wann es Zeit ist, sich auf die Hausaufgaben und das Lernen zu konzentrieren. Zum beispiel direkt nach dem Mittagessen oder nach 30min Austobzeit. So sparen Sie später Zeit bei der Diskussion (und Nerven).

Wichtig ist natürlich, dass diese Zeiten realistisch und regelmäßig sind – zu lange Lernzeiten überfordern Ihr Kind und mindern Motivation und Lernfreude (bei Ihnen auch).

Achten Sie darauf, dass es auch Pausen gibt, in denen Ihr Kind sich bewegen oder entspannen kann. Eine klare Struktur hilft dabei, den Tag besser zu organisieren und Stress zu vermeiden.

 

7. Pause fest einbauen

Kinder liegen in einer WieserSchon wieder so ein leichter Tipp? Ja! Erst in der Pause kann unser Gehirn das gerade Erlernte sortieren, integrieren und ins Gedächtnis speichern.

Dazu kommt noch, dass nach einer langen Lernpause in den Ferien unser Gehirn eine Zeit braucht, bis er auf Betriebstemperatur kommt. Sie werden es auch bestimmt aus Ihrem beruflichen Alltag kennen: Sie brauchen montags morgens oder nach einer Woche Urlaub selber eine Anpassungszeit, bis Sie in Ihrem gewohnten Tempo arbeiten können, oder?

Also: ein Hoch auf die Pause!

 

8. Offen kommunizieren

Kind spricht über seine Sorgen mit seiner MutterDer Schulbeginn ist für viele Kinder emotional fordernd. Manche reagieren mit Unruhe, anderen fällt plötzlich das Einschlafen schwer oder sie beginnen sogar wieder einzunässen.

Dahinter können Ängste oder andere starke Gefühle stecken. Kinder können ihre Emotionen oft noch nicht in Worte fassen – aber Sie können da sein. Schaffen Sie einen Raum, in dem Ihr Kind sich geborgen fühlt. Manchmal genügt es, einfach zuzuhören oder zu kuscheln, ohne gleich Lösungen anbieten zu müssen.

Sprechen Sie regelmäßig über den Schulalltag, fragen Sie nach, wie es läuft, und zeigen Sie Interesse an den Erlebnissen

Vielleicht der wichtigste Punkt: Entspannte Eltern – entspannte Kinder. Wenn Sie selbst im Alltag zu sehr unter Druck geraten, spüren das Ihre Kinder sofort. Deshalb: Sagen Sie ruhig einmal „Nein“, reduzieren Sie Termine und gönnen Sie sich kleine Oasen für sich selbst. Schon ein kurzer Spaziergang, bewusstes Atmen oder eine Tasse Tee in Ruhe können Wunder wirken. Sie sind Vorbild – und wenn Sie gut für sich sorgen, lernt Ihr Kind, dass auch Selbstfürsorge wichtig und selbstverständlich ist.

 

9. Bewegen, bewegen, bewegen!

Kinder laufen auf einer WieseBewegung ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für das Gehirn. Regelmäßige Bewegungseinheiten, ob in der Schule oder in der Freizeit, fördern die Konzentration und das Wohlbefinden. Aber auch kleine Bewegungspausen z.B. mit Brain Gym Übungen am Schreibtisch während des Lernens können Wunder wirken.

Brain Gym Bewegungen aktivieren beide Gehirnhälften, fördern die Konzentration und Selbstsicherheit. Einfache Übungen, wie Überkreuzbewegungen, große Liegende Acht in der Luft, aktivieren den gesamten Körper und bereiten auf das Lernen vor, indem sie das Gehirn „wachschalten“ und die Aufnahmefähigkeit steigern. Diese Übungen sind nicht nur effektiv: sie machen Spaß und verbessern die Laune.

 

Mit diesen neun Tipps können Sie Ihrem Kind helfen, gut vorbereitet und mit Freude ins neue Schuljahr zu starten. Der Schulstart ist eine Zeit des Neuanfangs und der Möglichkeiten – nutzen Sie diese, um Ihrem Kind die bestmögliche Unterstützung zu bieten und ein gutes wertschätzendes Miteinander im Alltag zu erleben.

Also: auf die Plätze, fertig: Startschuss ins neue Schuljahr!

 

Lerntyp: Was es ist und wie Sie es testen.

Lerntyp: Was es ist und wie Sie es testen.

In aller Kürze…

Ein Lerntyp beschreibt die individuelle Art und Weise, wie ein Schüler neue Informationen am effektivsten aufnimmt, verarbeitet, speichert und anwendet.

Jeder Schüler – eigentlich jeder Mensch – hat seine eigene bevorzugte Lernmethode, die oft durch visuelle, auditive, kinästhetische, haptische, soziale, emotionale Präferenzen gekennzeichnet ist.

Die Kenntnis des eigenen Lerntyps kann helfen, Lernstrategien anzupassen, um den Lernprozess zu optimieren und das Wissen besser zu integrieren. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie mehr über die verschiedenen Lerntypen, deren Merkmale und wie Sie diese Erkenntnisse nutzen können, um das Lernen zu erleichtern und zu verbessern.

 

1. Was ist eigentlich Lernen?

Kind steht vor einer SchultaffelLernen – was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Die meisten von Ihnen denken möglicherweise an die Schulzeit, sei es Ihre eigene oder die Ihrer Kinder. Im schulischen Kontext bedeutet Lernen das Erwerben fachspezifischer Fähigkeiten. Dies beginnt mit den ersten Schwungübungen für Schulanfänger und geht über die Grundfertigkeiten Schreiben, Lesen und Rechnen für die Erstklässler.

Lernen ist jedoch viel mehr als das passive Aufnehmen von Wissen. Es umfasst auch die Fähigkeit, dieses Wissen wiederzugeben und anzuwenden.

 

Lernen beginnt viel früher…

Lernen beginnt nicht erst mit dem Eintritt in die Schule und auch nicht in der Kindheit. Tatsächlich beginnt der Lernprozess schon vor der Geburt. [Da machen Sie bestimmt große Augen]. Schon im Mutterleib nehmen Babys Geräusche und Lichtverhältnisse wahr und reagieren. Nach der Geburt setzen sich die Lernprozesse fort, wenn Säuglinge beginnen, sich mit der Welt um sie herum auseinanderzusetzen – sei es durch Beobachtung, Nachahmung oder eigene Experimente. Von den ersten Bewegungen wie Umdrehen und Krabbeln bis hin zum Erlernen komplexerer Fähigkeiten wie Lesen und Schreiben: Lernen ist ein lebenslanger Prozess, der uns stets begleitet.

 

Lernen mit dem ganzen Körper

Lernen erfolgt mit dem gesamten Körper – und nicht nur mit dem Gehirn! Augen, Ohren, Hände, Füße und beide Gehirnhälften spielen eine Rolle dabei. Wenn Sie sich an die Entwicklung Ihres Kindes erinnern, werden Sie feststellen, dass es zuerst mit der Schwerkraft zurechtfinden und dann Monat für Monat erlernte Ihr Baby neue Fähigkeiten wie Umdrehen, Sitzen, Krabbeln, Stehen, Gehen, Laufen und Sprechen. Diese Fertigkeiten erwarb Ihr Kind durch die aktive Teilnahme seines gesamten Körpers und durch unermüdliches Üben und Forschen.

 

Die Entwicklung des eigenen Lerntyps

Mit der Zeit entwickelte Ihr Kleinkind eine bevorzugte Nutzung von Auge, Hand, Fuß, Ohr und Gehirnhälfte. Unsere Sprache spiegelt diese Präferenzen wider: Sie kennen diese Ausdrucke „starkes Auge“, „Rechts- oder Linkshänder“ oder „mit dem falschen Fuß aufstehen“.

Diese Präferenzen beeinflussen, wie sein Gehirn Informationen verarbeitet und wie Ihr Kind heute lernt. Das Bewusstsein für dieses persönliche Präferenzmuster – der Fachbegriff dafür ist „Lerntyp“ – kann ihm helfen, seine Lernmethoden anzupassen und in stressigen Situationen gelassener zu bleiben.

 

2. Diese Lerntypen gibt es

Abbildung der verschiedenen LerntypenEs gibt verschiedene Lerntypen, die jeweils unterschiedliche Präferenzen und Stile im Lernprozess haben. Hier sind einige der häufigsten Lerntypen. Diese verschiedenen Lerntypen treten immer in Kombination mit unterschiedlicher Ausprägung auf.

    • Visueller Lerntyp: Bevorzugt das Lernen durch Sehen. Diagramme, Bilder und schriftliche Anleitungen sind für diesen Typ besonders hilfreich.
    • Auditiver Lerntyp: Lernt am besten durch Hören. Vorträge, Diskussionen und Audioaufnahmen unterstützen diesen Lerntyp beim Verstehen und Behalten von Informationen.
    • Emotionaler Lerntyp: Legt großen Wert auf emotionale Erfahrungen und Verbindungen. Dieser Lerntyp lernt am besten, wenn er eine emotionale Bindung zum Lernstoff aufbauen kann.
    • Kinästhetischer Lerntyp: Lernt durch Bewegung und praktische Erfahrung. Handlungsorientierte Lernmethoden wie Experimente und Rollenspiele sind ideal für diesen Typ.
    • Haptischer Lerntyp: Bevorzugt das Lernen durch Tastsinn und physische Interaktion. Materialien, die man anfassen und manipulieren kann, sind für diesen Lerntyp besonders effektiv.
    • Sozialer Lerntyp: Lernt am besten in Gruppen und durch Interaktion mit anderen. Gruppenarbeit, Diskussionen und gemeinsames Lernen fördern diesen Typ besonders gut.
    • Intellektueller Lerntyp: Lernt am besten durch Denken, Analysieren und Verstehen von komplexen Zusammenhängen. Recherche, Bücher und eigene Problemstellung ermöglichen diesem Lerntyp sein Wissen tiefgehend zu erforschen und zu erweitern.

 

3. Dilemma Schule oder wenn 1 Lehrtyp auf 25 Lerntypen zutrifft

Lehrer steht vor der KlasseIn vielen schulischen Unterrichtsformen werden häufig nur visuelle und auditive Lehrstile angewendet. Also werden nur den stark ausgeprägten visuellen und auditiven Lerntypen optimal berücksichtigt.

Dies kann zu Lernblockaden führen, insbesondere bei kinästhetischen und haptischen Lerntypen, die Bewegung bzw. Handeln benötigen, um sich zu konzentrieren. Wenn diese Schüler gezwungen werden, ruhig zu sitzen, wird ihr Lernfluss oft gestört.

Es ist daher wichtig, das eigene Lernprofil zu kennen, um gezielt sowohl im häuslichen als auch im schulischen Umfeld die Lernstärken zu nutzen.

Oft reicht das aber nicht aus: Offene Gespräche mit Lehrkräften können dazu beitragen, die Situation im Unterricht zu verbessern und Missverständnisse auszuräumen. Eine wertschätzende und zielführende Anpassung der Lehrmethoden kann für alle Beteiligten – Schüler, Lehrer und Eltern – von Vorteil sein.

 

4. Das Geschenk aus der Pandemie

Schüler beim distance learing vor dem ComputerErinnern Sie sich bitte kurz an die Distance Learning Phasen in der Corona-Pandemie. Dies hat vielen Eltern und Schülern gezeigt, wie unterschiedliche Lernmethoden wirken. Einige Kinder haben möglicherweise in der Distanzphase andere Lerngewohnheiten entwickelt, wie etwa:

    • Herumgehen im Zimmer oder Garten
    • Wippen auf dem Sessel
    • Lernen an ungewohnten Orten
    • Lernen via Video-Calls mit Freunden
    • Buntere Heftführung
    • Musik beim Lernen
    • Essen beim Online-Unterricht
    • usw.

Andere Kinder könnten sich desorientiert, unorganisiert gefühlt haben, Schwierigkeiten gehabt haben, den Lernstoff zu strukturieren, wussten nicht anzufangen oder häufig um Hilfe gebeten haben. Denn plötzlich waren auditive und visuelle Inputs, die im Klassenzimmer Sicherheit gaben, deutlich weniger.

Alles Hinweise auf den Lerntyp Ihres Kindes!

 

5. Lerntyp testen und effektiver lernen

Nun werden Sie sich bestimmt fragen, welcher Lerntypprofil Ihr Kind entspricht… und vor allem wie Sie dies bestimmen können.

Schüler füllt den Online Fragebogen auUm dies herauszufinden, lade ich Sie eine, meinen kostenlosen Selbsttest zu nutzen. Dieser Test hilft Ihnen, die individuellen Lernpräferenzen Ihres Kindes zu identifizieren und bietet erste Hinweise, wie Sie das Lernen effektiver gestalten können. Die Erkenntnisse aus dem Test können Ihnen dabei helfen, gezielte Lernstrategien zu entwickeln und mögliche Lernhindernisse zu überwinden.

[Kostenloses Quiz herunterladen]

Ich biete dazu eine umfassende Beratung zur Lerntypbestimmung an. Durch eine detaillierte Analyse (über einen Online Fragebogen mit 70 Fragen), kann ich den Lerntyp Ihres Kindes genauer bestimmen. Auf dieser Basis erstelle ich ihm ein individuelles Förderprogramm, das gezielt auf seine Bedürfnisse und Stärken eingeht.

[Jetzt Lernheld werden mit Lerntypförderung!]